Lex liehend im Bett. Die Magensonde durch die Nase. Nasogastralsonde

Magensonde/PEG

Von Anfang an hatte Lex eine Magensonde. Zuerst eine nasogastral und seit dem 30.11.2020 endlich eine PEG.

Im Krankenhaus, hatten wir auch versucht mit der Flasche zu füttern, das hat aber nicht geklappt.

Wir haben alle möglichen Varianten getestet und probiert, sodass er oral essen lernt. Wir wollten auch nicht voreilig sein und ihm zu schnell die PEG geben, wieder eine OP die vielleicht unnötig gewesen wäre. Deswegen hatte er lange die Magensonde durch die Nase.

2019 haben wir aber gemerkt das alles ausgeschöpft wurde und entschieden uns dann doch für die PEG.

Aufgrund von Krankheit und Corona, verschob sich die OP um ein ganzes Jahr.

Aber jetzt haben wir sie endlich. 

Wir machen unglaublich schnelle Fortschritte. Was alleine so ein Wundwinkelverschluss und keine Sonde im Rachen alles so bewirken kann.

In 3-4 Monaten wird er dann nochmal operiert und er bekommt eine Button.

 


Lex Unterbauch. PEG Anlage. Schlauch guckt durch die Bauchdecke.

Der Unterschied

Transnasale Magensonde – durch den Mund oder die Nase in den Rachenraum, durch die Speiseröhre in den Magen

 

PEG – perkutane (durch die Haut) endoskopische Gastrostomie

Ist ein endoskopisch angelegter künstlicher Zugang von außen durch die Bauchdecke in den Magen. 

Es gibt noch weitere Varianten aber hier möchte ich euch die von Lex näher erläutern. 

Innenliegend im Magen liegt an der Magenwand eine Halteplatte (Plättchen/Ring) an. Durch diesen verläuft die Sonde. Mit einem „Schiffchen“ auf der Bauchdecke befestig man die Sonde.

Nachteil: Wenn es arge Probleme (Sonde löst sich) gibt, kann man diese nur im Krankenhaus lösen.

 

Später gibt es die Button. Hier ist wird die Sonde mit Ballon im Magen befestigt. Dieser Ballon wird gefüllt und verschließt das Loch und hält die Sonde an Ort und Stelle.

Vorteil: Man wechselt diese selber zu Hause.